Kreditkarten-Vergleich
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Fremdwährungsgebühr 3 % zzgl. 1,75 % auf Auszahlungsbetrag, jedoch mind. 5 €
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Bei einem Jahresumsatz über 9000 € entfällt die Gebühr im Folgejahr.
Fremdwährungsgebühr: 1,75 %, min. 1,50 €
zzgl. 0,5 % Währungsumrechnungsentgelt
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- Kreditkarten ohne Jahresgebühr und ohne Girokonto-Pflicht bieten mehrere Banken an. Den Unterschied machen die Kosten danach: Bargeld im Inland, Aufschläge in fremder Währung, eine Gebühr für die automatische Vollzahlung.
- Bei vielen gebührenfreien Karten ist ab dem Antrag die Teilzahlung eingestellt. Stellen Sie gleich nach Erhalt auf vollständige Rückzahlung um – echte Kreditkartenkredite kosteten im Juli 2026 im Schnitt 17,38 % Zinsen im Jahr.
- Für Zahlungen außerhalb des Euroraums zählt das Auslandseinsatzentgelt: Bei den verglichenen Karten reicht es von null bis gut zwei Prozent des Umsatzes.
- Ein Versicherungspaket allein rechtfertigt selten eine teure Karte – Finanztest fand 2024 bei 25 von 28 Premiumkarten nur geringe oder sehr geringe Leistungen der Auslandskrankenversicherung.
Die beste Kreditkarte ist für die meisten Menschen eine unauffällige: keine oder nur eine kleine Jahresgebühr, kein Aufschlag beim Bezahlen in fremder Währung, keine Gebühr am Geldautomaten im Ausland – und eine Abrechnung, die jeden Monat den vollen Betrag einzieht, statt ihn stillschweigend in Raten zu verzinsen. Stiftung Warentest legt in ihrem jüngsten Kreditkartenvergleich denselben Maßstab an: Empfehlenswerte Karten gibt es für unter 30 Euro im Jahr, und von sieben der 30 geprüften Kreditkarten rät sie ab – wegen einer Teilzahlung, die sich nicht abschalten lässt, einer Gebühr für die Vollzahlung per Lastschrift oder Zinsen ab dem Tag der Bargeldabhebung. Die Werte auf dieser Seite stammen aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Banken und aus unserer eigenen Produktdatenbank, jeweils mit Stand.
Woran erkennt man eine gute Kreditkarte?
Eine Gesamtnote gibt es hier nicht, und auch keine Platzierung: Eine Punktzahl würde verdecken, dass dieselbe Karte für eine Pendlerin ideal und für einen Vielreisenden teuer sein kann. Stattdessen stehen für jede Karte dieselben Werte nebeneinander, jeweils belegt:
- Jahresgebühr – maßgeblich ist der Preis ab dem zweiten Jahr, denn manche Karten sind nur im ersten Jahr gratis.
- Kontobindung – ob es die Karte nur mit Girokonto gibt und was das Konto kostet, wenn Sie dessen Bedingungen nicht erfüllen.
- Bargeld – die Gebühr am Automaten im Inland und im Ausland, ein Mindestbetrag je Abhebung und Zinsen ab dem Abhebetag.
- Fremdwährung – das Auslandseinsatzentgelt in Prozent vom Umsatz, der nicht in Euro abgerechnet wird.
- Rückzahlung – ob die Teilzahlung voreingestellt ist, ob sie sich abschalten lässt und ob die Vollzahlung extra kostet; dazu der effektive Jahreszins.
- Versicherungen und Extras – nur das, was in den Bedingungen steht.
Die Kriterien decken sich weitgehend mit denen der Stiftung Warentest, die mit zwei Modellkunden rechnet: einem Einkäufer und einer Reisenden, die im Ausland Bargeld abhebt.
Die Karten im Überblick: Gebühren, Bargeld, Rückzahlung
Die Tabelle ist nach Kontobindung und Abrechnungsart geordnet, nicht nach einer Bewertung: oben Karten, die Sie ohne Girokonto bei derselben Bank bekommen, darunter Karten ohne Teilzahlung, am Ende Karten, die ein Konto voraussetzen.
| Karte | Jahresgebühr | Bargeld am Automaten | Fremdwährung | Rückzahlung und effektiver Jahreszins |
|---|---|---|---|---|
| Hanseatic Bank GenialCard | 0 € | Inland 3,95 € je Abhebung, Ausland 0 €, ab 50 € | 0 % | Teilzahlung voreingestellt, abschaltbar; 19,92 % |
| awa7 Visa (Hanseatic Bank) | 0 € | Ausland 0 €, ab 50 €; im Inland Bargeldservice an der Ladenkasse | 0 % | Teilzahlung voreingestellt, abschaltbar; 21,96 % |
| Deutschland-Kreditkarte Classic | 0 € | Inland 3,95 €, Ausland 0 €, ab 50 € | 0 % | Ratenzahlung im Antrag voreingestellt, abschaltbar; 21,96 % |
| Bank Norwegian Kreditkarte | 0 € | Inland und Ausland 0 € | 0 % | Teilzahlung voreingestellt, abschaltbar; Lastschrift erst nach zwei selbst bezahlten Rechnungen; 24,4 % |
| easybank Visa | 0 € | 0 €, ab 50 € | 0 % | Teilzahlung voreingestellt; Vollzahlung per Lastschrift 2 € im Monat; 21,21 % |
| Santander BestCard Basic | 0 € | 3,50 %, mind. 5,75 € | 1,85 % | Teilzahlung voreingestellt, abschaltbar; 16,72 % |
| TF Bank Mastercard Gold | 0 € | 0 €, aber Zinsen ab dem Buchungstag | 0 % | Teilzahlung nach Warentest nicht abschaltbar, keine Lastschrift; 25,09 % |
| Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold | 0 € | 0 €, aber Zinsen ab dem Transaktionstag | 0 % | Teilzahlung nach Warentest nicht abschaltbar; 24,69 % |
| American Express Blue Card | 0 € | 4 %, mind. 5 € | 2 % | monatliche Gesamtabrechnung, keine Teilzahlung |
| American Express PAYBACK | 0 € | 4 %, mind. 5 € | 2 % | monatliche Gesamtabrechnung, keine Teilzahlung |
| PAYBACK Visa (BW-Bank) | 29 € | Ausland 0 €; Inland 2 %, mind. 5 € | 0 % | Abrechnung per Lastschrift, keine Teilzahlung |
| DKB Visa Kreditkarte | 29,88 €, nur mit DKB-Girokonto | 0 €, ab 50 € | 0 % | Abrechnung über das Girokonto |
| Consorsbank Credit Card Gold Light | 0 €, nur mit Girokonto | 0 € an Visa-Automaten | 0 % | Abrechnung über das Girokonto |
| norisbank Mastercard | 0 €, nur mit Girokonto und Geldeingang | Inland 2,5 %, mind. 6 €; Ausland 0 € | 1,75 % plus 0,50 % Umrechnung | Abrechnung über das Girokonto |
| Quellen: Preis- und Leistungsverzeichnisse, Preislisten und vorvertragliche Informationen der Herausgeber und unsere eigene Produktdatenbank, abgerufen am 15.09.2026. Nicht abschaltbare Teilzahlung laut Stiftung Warentest, Finanzen 4/2026. | ||||
Keine Jahresgebühr, kein Konto bei der Bank, kein Aufschlag in fremder Währung und keine Automatengebühr im Ausland – das schaffen in der Tabelle sieben Karten. Drei davon haben einen Haken, der die Gebührenfreiheit teuer machen kann: TF Bank und Advanzia verzinsen Bargeld vom ersten Tag an und lassen die Teilzahlung nach dem Befund der Tester nicht abschalten, die easybank berechnet für die automatische Vollzahlung 2 Euro im Monat. Übrig bleiben GenialCard, awa7, Deutschland-Kreditkarte und die Karte der Bank Norwegian – dieselben vier, die Stiftung Warentest unter der Voraussetzung empfiehlt, dass die voreingestellte Teilzahlung abgeschaltet wird.
An die Spitze ihres Vergleichs stellen die Tester die PAYBACK Visa der BW-Bank: 29 Euro im Jahr für beide Modellkunden, ohne Girokonto, ohne Teilzahlung, ohne Aufschlag in fremder Währung. Das Preisverzeichnis, das die Bank im September 2026 zur Karte verlinkt, nennt weiterhin 29 Euro für die Hauptkarte.
Wie viel darf eine gute Kreditkarte im Jahr kosten?
Für den Alltag genügt eine Karte unter 30 Euro im Jahr – so lautet der Rat der Stiftung Warentest, verbunden mit dem Hinweis, die Karte der Hausbank nur zu nehmen, wenn sie darunter liegt.
Auch bei null Euro Jahresgebühr lohnt der zweite Blick ins Preisverzeichnis. Bei der easybank kostet die Vollzahlung per Lastschrift 2 Euro im Monat, also 24 Euro im Jahr – fast so viel wie die PAYBACK Visa. Die Santander BestCard Smart ist im ersten Jahr gratis und kostet ab dem zweiten 24 Euro, außer Sie haben im Vorjahr für mindestens 2.000 Euro mit ihr eingekauft; Bargeld und Überweisungen zählen nicht mit. Welche Karten dauerhaft nichts kosten, steht ausführlich auf der Seite zur kostenlosen Kreditkarte.
Kostenlos nur mit Girokonto
Die Consorsbank Credit Card Gold Light und die Mastercard der norisbank kosten nichts – aber nur zusammen mit dem Girokonto der Bank, und das Konto hat Bedingungen. Bei der Consorsbank ist es kostenlos, wenn im Kalendermonat mindestens 700 Euro eingehen oder der Kontoinhaber jünger als 31 Jahre ist, sonst kostet es 4 Euro im Monat. Bei der norisbank entfällt die Kontoführung unter 30 Jahren oder ab 500 Euro monatlichem Geldeingang, sonst sind es 3,90 Euro; die Karte selbst setzt Bonität und regelmäßige Geldeingänge voraus. Die DKB gibt ihre Visa Kreditkarte nur zum DKB-Girokonto aus und berechnet 2,49 Euro im Monat.
Wer das Gehalt ohnehin bei einer dieser Banken empfängt, fährt mit der Konto-Karte günstig. Stiftung Warentest nennt die Karten von Consorsbank und norisbank deshalb „nur für Kunden der jeweiligen Banken top“. Jüngere profitieren von den Altersgrenzen – mehr dazu auf der Seite zur Kreditkarte für Studenten.
Wo kostet Geld abheben – und wo nicht?
Die Banken rechnen Bargeld auf drei Arten ab. Die Hanseatic-Gruppe verlangt im Inland 3,95 Euro je Abhebung und im Ausland nichts. American Express, Santander sowie norisbank und PAYBACK Visa im Inland nehmen einen Prozentsatz mit Mindestbetrag. TF Bank und Advanzia berechnen keine Gebühr, verzinsen die Abhebung aber vom ersten Tag an – auch wenn Sie die Rechnung vollständig bezahlen.
Ein Rechenbeispiel: Sie heben auf einer Reise außerhalb des Euroraums dreimal je 250 Euro ab. Bei der American Express Blue Card kostet jede Abhebung 4 %, also 10 Euro, zusammen 30 Euro. Bei der Santander BestCard Basic sind es je 8,75 Euro, zusammen 26,25 Euro. Aufschläge für die Währungsumrechnung sind darin nicht enthalten. Bei GenialCard, awa7, Deutschland-Kreditkarte und Bank Norwegian berechnet die Bank für diese Abhebungen nichts; Automatenbetreiber können aber eigene Gebühren verlangen, die etwa die BW-Bank laut Preisverzeichnis nicht erstattet.
Auch der Zins ab dem Abhebetag summiert sich: 200 Euro, die einen Monat zum Sollzins der TF Bank von 22,60 % laufen, kosten rund 3,77 Euro. Und mehrere Karten zahlen am Automaten erst ab 50 Euro aus, darunter GenialCard, awa7, Deutschland-Kreditkarte, easybank und DKB. Für alltägliche Abhebungen rät Stiftung Warentest ohnehin zur Girocard oder Debitkarte des eigenen Kontos.
Was kostet das Bezahlen in fremder Währung?
Zahlen Sie in Euro innerhalb der EU, darf Ihre Bank dafür nicht mehr verlangen als für eine entsprechende Zahlung im Inland. Teuer werden kann es in Pfund, Franken, Dollar oder Kronen: Dann berechnen viele Banken ein Auslandseinsatzentgelt. In der Tabelle liegt es bei acht Karten ohne Kontobindung bei 0 %, bei der Santander BestCard Basic bei 1,85 %, bei den beiden American-Express-Karten bei 2 % und bei der norisbank bei 1,75 % zuzüglich 0,50 % Umrechnungsentgelt.
Bei 2.000 Euro Kartenumsatz in fremder Währung sind das 37 Euro mit der Santander BestCard Basic, 40 Euro mit einer der American-Express-Karten und 45 Euro mit der norisbank-Karte – und nichts mit einer Karte ohne Auslandseinsatzentgelt.
Fragt Sie ein Terminal oder Automat im Ausland, ob in Euro abgerechnet werden soll, wählen Sie die Landeswährung. Dann rechnet Ihre Bank zu dem Referenzkurs um, den ihr Preisverzeichnis nennt – bei der BW-Bank innerhalb des EWR zum Kurs der Europäischen Zentralbank. Stimmen Sie der Umrechnung am Terminal zu, legt der Betreiber den Kurs fest.
Warum die Teilzahlung die teuerste Falle ist
Eine Kreditkarte mit Teilzahlung erlaubt es, nur einen Teil der Rechnung zu begleichen. Die Finanzaufsicht BaFin beschreibt die Folge: „Wer diese Option nutzt, nimmt einen Kreditkartenkredit auf.“ Weil die Mindestraten meist 2, 3, 5 oder 10 Prozent des offenen Saldos betragen, „bleiben also mindestens 90 Prozent der Schulden bestehen“. Echte Kreditkartenkredite an private Haushalte kosteten in Deutschland im Juli 2026 durchschnittlich 17,38 % im Jahr, nach dem vorläufigen Wert der Bundesbank-Meldung an die EZB.
Tückisch ist die Voreinstellung. Bei sechs Karten der Tabelle – GenialCard, awa7, Deutschland-Kreditkarte, easybank, Bank Norwegian und Santander BestCard Basic – ist nach dem Antrag die Rückzahlung in Raten eingestellt. Wer das übersieht, zahlt Zinsen, obwohl genug Geld auf dem Konto wäre. Eine Befragung der BaFin vom Mai 2025 ergab: „Zehn Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Kreditkarten haben in den letzten zwölf Monaten Abrechnungen in Teilen beziehungsweise Raten abbezahlt“, und „70 Prozent kennen den jeweiligen Zinssatz für ihre Ratenzahlungen nicht“.
Ein Rechenbeispiel mit der GenialCard: Stehen 1.000 Euro offen, fallen beim Sollzins von 18,30 % im Monat 15,25 Euro Zinsen an. Die Mindestrate beträgt 3 %, mindestens 20 Euro, hier also 30 Euro – davon tilgen nur 14,75 Euro die Schuld.
Stellen Sie die Rückzahlung direkt nach Erhalt der Karte in der App oder im Online-Banking auf den vollen Betrag um – bei der Hanseatic Bank heißt die Option „zinsfreier Kompletteinzug“, bei der Bank Norwegian „Gesamtbetrag“. Bis die Umstellung greift, überweisen Sie die erste Rechnung vollständig. Wo sich die Teilzahlung nicht abwählen lässt – laut Stiftung Warentest bei Advanzia, TF Bank und der Miles & More MyFlex Credit Card –, müssen Sie jeden Monat selbst pünktlich den Gesamtbetrag überweisen.
Lohnen sich Gold, Platin und Versicherungspakete?
Die Versicherungen der Premiumkarten halten dem Vergleich mit einer eigenen Police aber oft nicht stand: Finanztest hat 2024 insgesamt 28 Gold-, Platin- und schwarze Karten geprüft und bei 25 „nur geringe oder sehr geringe Versicherungsleistungen“ in der Auslandskrankenversicherung festgestellt – wegen Ausschlüssen für Vorerkrankungen, Altersgrenzen und Einschränkungen beim Rücktransport. Weil sich Bedingungen seither teils geändert haben, stammen die Werte unten aus den aktuellen Bedingungswerken.
| Karte | Jahresgebühr | Versicherte Reisedauer | Nur bei Zahlung mit der Karte? | Selbstbehalt |
|---|---|---|---|---|
| Hanseatic Bank GoldCard | 58,80 € | 62 Tage | nein | keiner |
| Postbank Mastercard Platinum | 99 €; mit Giro extra plus 79 € | 62 Tage | nein | höchstens 100 € je Fall |
| Consorsbank Visa Card Gold | 108 €, nur mit Girokonto | 62 Tage | nein | keiner |
| American Express Gold Card | 240 € | 62 Tage | ja | 10 %, mind. 100 €, höchstens 500 € je Person |
| American Express Platinum Card | 720 € | 120 Tage | ja | 10 %, mind. 100 €, höchstens 500 € je Person |
| Quellen: Versicherungsbedingungen und Preisverzeichnisse von Hanseatic Bank, Postbank, Consorsbank und American Express und unsere eigene Produktdatenbank, abgerufen am 15.09.2026. Verbindlich ist das Bedingungswerk Ihres Vertrags. | ||||
Bei den beiden American-Express-Karten greift der Schutz nur, wenn Sie die Reise mit der Karte bezahlt haben, und im Schadensfall tragen Sie einen Teil selbst. Auch Karten ohne Jahresgebühr enthalten Reiseversicherungen, dann mit engeren Grenzen: Bei der Bank Norwegian sind Reisen bis 60 Tage versichert, der Schutz endet mit dem 65. Geburtstag, und bei Neuverträgen seit dem 20.08.2026 müssen mindestens 75 % der Transport- und Übernachtungskosten mit der Karte bezahlt sein.
Wer eine Karte vor allem wegen der Auslandskrankenversicherung erwägt, sollte gegenrechnen: Eine eigene Police gibt es nach dem Vergleich der Stiftung Warentest ab 8 Euro im Jahr. Der Aufpreis einer Premiumkarte lohnt sich also nur, wenn Sie Lounge, Guthaben oder Service tatsächlich nutzen. Wie weit das bei den teuersten Karten reicht, steht auf der Seite zur schwarzen Kreditkarte; welche Karten Stornokosten übernehmen, auf der Seite zur Kreditkarte mit Reiserücktrittsversicherung.
Bonuspunkte, Tankrabatt, Startguthaben: Was bringen die Extras?
Extras rechnen sich erst, wenn sie die Kosten der Karte übersteigen. Die PAYBACK American Express gibt je drei Euro Umsatz einen PAYBACK-Punkt, Bargeld ausgenommen; sie hat keine Jahresgebühr, verlangt aber 2 % für Zahlungen in fremder Währung.
Die BestCards von Santander gewähren weltweit 1 % Rabatt auf Umsätze an Tank- und Ladestationen, begrenzt auf 200 Euro Umsatz im Monat. Mehr als 2 Euro im Monat, also 24 Euro im Jahr, bringt das nicht – bei der BestCard Smart genau die Jahresgebühr ab dem zweiten Jahr, falls Sie den Mindestumsatz verfehlen. Was sich für Vielfahrer rechnet, steht auf der Seite zur Kreditkarte mit Tankrabatt.
Startguthaben wechseln mit den Aktionen der Banken und hängen fast immer an Bedingungen wie einem Mindestumsatz in einer Frist. Prüfen Sie vor dem Antrag, ob Bargeld zum Umsatz zählt und was die Karte ab dem zweiten Jahr kostet; die laufenden Aktionen stehen auf der Seite zur Kreditkarte mit Startguthaben.
Reicht eine Debitkarte – und was ist eine echte Kreditkarte?
Unter dem Namen „Kreditkarte“ laufen vier Kartentypen. Bei der Debitkarte wird jede Zahlung sofort vom Girokonto abgebucht. Bei der Charge-Karte sammelt die Bank die Umsätze eines Monats und zieht sie auf einmal ein – so arbeiten die American-Express-Karten, die PAYBACK Visa, die DKB-Kreditkarte und die Credit Card Gold Light. Die echte Kreditkarte im Sinne der BaFin erlaubt zusätzlich die Rückzahlung in Raten. Die Prepaid-Karte funktioniert nur mit vorher aufgeladenem Guthaben.
Die Verbraucherzentrale bringt den Unterschied auf den Punkt: „Debitkarten werden bei vielen Banken kostenlos zum Girokonto ausgegeben. Kreditkarten kosten in der Regel extra.“ Zugleich gilt: „Im Ausland werden Kreditkarten häufiger akzeptiert als Debitkarten.“ Für Kautionen bei Mietwagen und Hotels rät sie, „besser eine echte Kreditkarte mit auf Reisen“ zu nehmen. Stiftung Warentest berichtet ebenfalls von Akzeptanzproblemen bei Debitkarten, vor allem bei Hotel- und Mietwagenbuchungen.
Auch Debitkarten kosten im Ausland unterschiedlich viel: Bei der DKB fallen ohne Aktivstatus 2,20 % für Zahlungen und Abhebungen in fremder Währung an, mit Aktivstatus – dauerhaft mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat – nichts.
Welche Kreditkarte passt zu wem?
Die Übersicht ordnet die belegten Werte typischen Nutzungsprofilen zu. Sie ist keine Rangliste.
| Wenn Sie … | kommt es an auf | Karten mit passenden Werten | Weiterlesen |
|---|---|---|---|
| vor allem im Inland und online bezahlen | keine Jahresgebühr, Vollzahlung ohne Aufpreis | GenialCard, Bank Norwegian, PAYBACK Visa | Kostenlose Kreditkarte |
| oft außerhalb des Euroraums reisen | 0 % Fremdwährung, keine Automatengebühr, keine Zinsen ab Abhebung | GenialCard, awa7, Deutschland-Kreditkarte, Bank Norwegian | Reiserücktrittsversicherung |
| studieren oder unter 30 sind | Konto ohne Mindesteingang, keine Teilzahlung | Consorsbank Credit Card Gold Light, norisbank Mastercard | Kreditkarte für Studenten |
| viel tanken oder laden | Rabatt und Deckel gegen die Jahresgebühr | Santander BestCard Basic und Smart | Kreditkarte mit Tankrabatt |
| einen Bonus mitnehmen wollen | Mindestumsatz, Frist, Kosten ab dem zweiten Jahr | je nach laufender Aktion | Kreditkarte mit Startguthaben |
| Versicherungen und Lounge-Zugang suchen | Karteneinsatzpflicht, Selbstbehalt, Reisedauer | Hanseatic GoldCard, Postbank Platinum, American Express Platinum | Schwarze Kreditkarte |
| Ausgaben streng im Griff behalten wollen | keine Teilzahlung, Abrechnung vom Konto | DKB Visa Kreditkarte, American Express Blue Card, PAYBACK Visa | Debitkarte oder Kreditkarte |
| Grundlage: die Werte der beiden Tabellen oben mit ihren Quellen. Vor dem Antrag gilt das aktuelle Preisverzeichnis der Bank. | |||
- Für Online-Einkäufe, Buchungen und Reisen genügt sie meistens.
- Vier Karten ohne Kontobindung verlangen weder Auslandseinsatzentgelt noch Automatengebühr im Ausland.
- Bei den meisten ist die Teilzahlung voreingestellt; wer die Umstellung vergisst, zahlt Zinsen.
- Versicherungen fehlen oder hängen an Karteneinsatz und Altersgrenzen.
Visa, Mastercard oder American Express?
Visa und Mastercard sind Kartennetze; die Preise legt die Bank fest, die die Karte herausgibt. Deshalb stehen in der Tabelle Visa- wie Mastercard-Karten mit und ohne Gebühren, und für die Kosten entscheidet das Preisverzeichnis der Bank, nicht das Netz. American Express gibt seine Karten selbst heraus: Die verglichenen Amex-Karten rechnen monatlich komplett ab, verlangen aber 2 % in fremder Währung und 4 %, mindestens 5 Euro, für Bargeld.
Häufige Fragen zur besten Kreditkarte
Kreditkarten sind eine äußerst praktische Finanzoption, die von verschiedenen Kreditkartenanbietern angeboten wird. Bevor man jedoch eine Kreditkarte beantragt, ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass die meisten Anbieter eine Schufa-Abfrage durchführen, um die Kreditwürdigkeit des Antragstellers zu prüfen. Die Schufa-Prüfung basiert auf Schufa-Einträgen, die Informationen über die finanzielle Vergangenheit einer Person enthalten.
Der Prozess der Kreditkartenbeantragung kann heute bequem online abgewickelt werden. Für den Online-Antrag ist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse entscheidend, da die Kommunikation überwiegend über diesen Kanal erfolgt.
Zur Legitimation wird oft die Video-Ident-Methode verwendet, bei der der Antragsteller seine Identität per Videoanruf bestätigt. Alternativ kann je nach Anbieter auch das traditionelle Postident-Verfahren genutzt werden, bei dem der Antragsteller persönlich zur Post geht, um seine Identität zu verifizieren.
Insgesamt bieten Kreditkartenanbieter heutzutage eine reibungslose und komfortable Möglichkeit, Kreditkarten zu beantragen und zu nutzen, ohne auf die finanzielle Historie des Antragstellers zurückgreifen zu müssen.
Eine klassische Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, das es ermöglicht, Waren und Dienstleistungen zu erwerben, ohne das entsprechende Bargeld sofort zur Verfügung haben zu müssen. Sie funktioniert auf Basis eines Kreditrahmens, den Ihnen Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenanbieter gewährt. Wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, leiht Ihnen die Bank vorübergehend Geld, das Sie später zurückzahlen müssen. Die Transaktion erfolgt elektronisch und wird auf Ihrer Kreditkartenabrechnung erfasst. Je nach Kartentyp können Sie den gesamten Betrag am Ende des Abrechnungszeitraums begleichen oder in Raten zurückzahlen. Kreditkarten ermöglichen zudem das Bargeldabheben an Geldautomaten und werden weltweit akzeptiert. Sie bieten auch Sicherheitsfunktionen wie PIN-Codes oder kontaktlose Zahlungen, um Ihre Finanzdaten zu schützen.
Das Abheben von Bargeld mit einer Kreditkarte kann in bestimmten Fällen eine praktische Option sein – insbesondere wenn Sie sich im Ausland befinden. Gehören auch Sie zu denjenigen, die kostenlos Geld abheben möchten? Dann können Sie auf viele Kreditkartenanbieter – darunter American Express, Mastercard, Visa und Diners Club – sowie auf Visa-Karten wie die easybank Visa zurückgreifen.
Wenn Sie häufig privat oder geschäftlich im Ausland unterwegs sind, ist es vorteilhaft, weltweit kostenlos Geld abheben zu können.
Wenn Sie weltweit kostenlos Bargeld abheben und Ihre Kreditkarte im Ausland verwenden möchten, ist es ratsam, einen Kreditkartenvergleich durchzuführen und die spezifischen Konditionen und Gebühren der Kartenanbieter zu prüfen, um unangenehme Überraschungen in Form hoher Gebühren zu vermeiden und die Kreditkarte zu finden, die perfekt zu Ihnen passt.
Nein, Prepaid-Karten sind keine echten Kreditkarten im traditionellen Sinne. Während sie oft wie Kreditkarten aussehen und für ähnliche Zwecke verwendet werden können, gibt es grundlegende Unterschiede:
- Kreditrahmen: Bei echten Kreditkarten gewährt Ihnen die Bank oder der Kreditkartenanbieter einen Kreditrahmen, der es Ihnen ermöglicht, Geld bis zu einem bestimmten Limit auszugeben, ohne es zuvor einzahlen zu müssen. Bei Prepaid-Karten müssen Sie jedoch zunächst einen bestimmten Geldbetrag auf die Karte einzahlen, bevor Sie sie verwenden können. Sie können nur so viel ausgeben, wie zuvor aufgeladen wurde.
- Kreditvergabe und Schufa: Echte Kreditkarten erfordern normalerweise eine Kreditprüfung und eine Bonitätsbewertung (Schufa-Abfrage), um festzustellen, ob Sie für eine Kreditvergabe infrage kommen. Für Prepaid-Kreditkarten wird in der Regel keine Bonitätsprüfung durchgeführt, da sie nicht auf Kreditbasis funktionieren.
- Zinsen und Kreditrückzahlung: Mit einer echten Kreditkarte können Sie den aufgenommenen Kreditbetrag als Einmalzahlung oder in Raten zurückzahlen. Wenn Sie den ausstehenden Betrag am Ende des Abrechnungszeitraums nicht vollständig begleichen, fallen auf den offenen Saldo Zinsen an. Bei Prepaid-Karten gibt es keine Kreditvergabe, Zinsen oder Rückzahlungen, da Sie mit Ihrem eigenen Geld bezahlen.
Insgesamt sind Prepaid-Karten eine praktische Option für Personen, die ihre Ausgaben kontrollieren möchten oder aufgrund von Bonitätsproblemen keine klassische Kreditkarte erhalten können.
Die Stiftung Warentest hat eine Vielzahl von Kreditkartenangeboten unter die Lupe genommen, um Verbraucher bei der Auswahl der individuell besten Option zu unterstützen. In ihrem umfangreichen Testbericht wurden verschiedene Karten bewertet.
Die American Express Blue Card zeichnet sich zum Beispiel durch eine breite Akzeptanz aus, insbesondere im Ausland. Die Mastercard Gold bietet zusätzliche Versicherungsleistungen und spezielle Privilegien. Die Payback-Visa ermöglichen das Sammeln von Bonuspunkten für zukünftige Einkäufe. Welche Karte am besten zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt von Ihrem Lebensstil und Ihren Vorlieben ab. Erfahren Sie mehr über die detaillierten Testergebnisse der Stiftung Warentest, um die optimale Wahl für Ihre individuellen Anforderungen zu treffen.